Was ist Handystrahlung?

Physikalisch gesehen handelt es sich bei der vom Handy ausgehenden Strahlung um gepulste Hochfrequenzstrahlung. Die Strahlenquellen sind dabei sowohl Sendemasten, als auch mobile Endgeräte. Der Frequenzbereich bewegt sich je nach Land und Netz zwischen 0,9 und 2,6 GHz. Dies entspricht dem Mikrowellenbereich. Auf diese Trägerfrequenzen werden die eigentlichen Informationen aufmoduliert. Die Basisstationen senden dabei mit ca. 50 W, die Mobiltelefone mit je nach dem welcher Mobilfunkstandard verwendet wird 0,125 bis 2 W Leistung.

3G/4G/5G

Das Mobilfunknetz wird ständig weiter entwickelt. Dabei wird mit jeder neuen Geration zusätzliche Strahlung erzeugt. So senden Handys mit UMTS (3G) im Gegensatz zu ihren GSM-Vorgängern permanent, statt nur bei Bedarf, LTE (4G) sendet je nach Land mit bis zu 2,6 GHz in einem höheren Frequenzbereich. Bei der geplanten 5. Generation ist zwar eine Ausrichtung der Strahlung direkt zum Empfänger geplant, um Strahlung und den Energieverbrauch zu senken, dieser Effekt kommt jedoch erst zum tragen, wenn die älteren Generationen abgeschalten werden. Bis dahin addiert sich die neue Strahlung einfach dazu. Außerdem ist der Nutzen ohnehin recht ungewiss.  

Immer mehr mobile Geräte

Die Menge der mobilen Geräte nimmt dabei ständig zu. Der Trend geht zum Zweit- oder Dritthandy plus Tablet. Die einzelnen Geräte bringen dabei gleich mehrere Sender mit, in Form von Bluetooth, NFC, W-Lan, mehreren Mobilfunkbändern, Tendenz weiter steigend. Gleichzeitig werden die letzten Funklöcher in wenig bewohnten Gebieten allmählich endgültig geschlossen. Gegenden ohne Empfang gibt es praktisch so gut wie nicht mehr. Selbst dort, wo in den Alpen das eigene Netz nicht mehr gefunden wird, wählt sich das Handy meist bei den österreichischen Nachbarn ein und umgekehrt. Hinzu kommen noch Tetra-Polizeifunk, Richtfunk, usw.  
Handystrahlung
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